Nr. 7 Bild Titel-------DER UNBEFLEKTE GO

Religionsidee

 

Religionen hemmen mit ihren Gesetzen die Spiritualität der Menschheit.

Eine auf den jüdischen Glaubensgrundlagen entstandene Kirche ist die römisch-katholische mit ihrem 2.000 Jahre alten Logo Jesus. Sie hat nach wie vor eine beispiellose Macht inne. Die Säule ihres Erfolgs bildet ihr Postulat „Es gibt nur unseren, den einen Gott“. Ihre zehn Gebote verhinderten die Ausrottung der Menschheit – trotz ihrer blutrünstigen Taten in den vergangenen 2.000 Jahren.

Im Islam versuchen die Religionsführer einem versprengten, mittelalterlichen Heer gleich, fanatisch und wild um sich schlagend, sich und die Vorschriften ihrer selbst erdachten Gesetze zu retten. Ihre Kraft vergeuden sie mit Auseinandersetzungen untereinander und mit unsinnigen Drohungen bei ihren Rückzuggefechten. Ihre irrsinnige Überzeugung, Andersgläubige, ja sogar einen Volksstamm wie Israel, eliminieren zu müssen, hält sie im Irrgarten der steinzeitlichen Ansichten gefangen.

Die jüdische Religion ist die kleinste und älteste Weltreligion, sie ist die Mutter der christlichen Religion. Das Judentum erwartet seit Jahrhunderten die Ankunft des Messias und mit ihm die Vergeltung von guten wie auch bösen Taten.

 

Andere Weltreligionen, wie der Hinduismus und der Buddhismus, frönen nicht der Ausschließlichkeit ihrer Wahrheit. Sie lassen den Anhängern die Freiheit, ihren jeweils eigenen Gott in ihrem Glaubensrahmen, zu kreieren.

 

Alle Religionen, die einen Alleinvertretungsanspruch ihrer Wahrheit postulieren, stehen automatisch im Abseits. Die Wahrheit, auf die sie sich berufen, ist eine leere Abstraktion für den einzelnen Mensch.

 

 

​Glaubensgemeinschaften versuchen bis heute, im Weltgeschehen politisch mitzuregieren. Was Luther in seiner Schrift „Von den Juden und ihren Lügen“ zum Ausdruck bringt, ist genau das, was Hitler einst tat. Von der direkten Tötung durch Gaskammern wusste er noch nichts. Andernfalls hätte er dazu geraten. Luther ist mit seiner Meinung von den Juden ein Paradebeispiel für das brutale, menschenverachtende, viele hundert Jahre lang praktizierte Vorgehen nicht nur der christlichen Religion.

 

Hier seien nur einige Stichworte für Zusammenhänge aufgeführt, die dies belegen: Kreuzzüge, Ablasshandel, Hexenverbrennungen, Folterungen und jahrzehntelange Religionskriege noch im ausgehenden Mittelalter, Kriege mit religiösem Machthintergrund, die bis zum heutigen Tag rund um den Erdball mitzuverfolgen sind.

 

Unser technologisches Zeitalter hat viele Kirchenführer inzwischen vom Schaltpult der richtungweisenden Mächte verdrängt. Der auf weltweite Information und Expansion gegründete Kapitalismus schwingt auf dem Weg über Konzerne das Zepter der Macht.

 

​Religionen und ihre Kirchen – Phönixe aus der Asche?

Trotz aller brutalen, traurigen, sehr kritisch zu betrachtenden Verhaltensweisen und Handeln traue ich es den christlichen Kirchen zu, eine innovative Weltmacht zu werden. Damit sie dabei zukunftsorientiert und menschenwürdig agieren können, gilt es sie grundlegend zu reformieren. Nur nach einem radikalen Umbau können sie unsere Führer über das

Proklamieren und Durchsetzen von Menschenrechten richtungweisend beeinflussen.

 

„Menschenwürde“

Jeder Mensch muss das Recht und die Möglichkeiten haben, ohne Ausgrenzung und Manipulation den Sinn seines Lebens zu erfahren.

Täglich verliert die katholische Kirche an Einfluss. Wenn sie nicht zum Folkloreverein mutieren will, müssen ihre riesigen finanziellen und personellen Möglichkeiten dazu genutzt werden, in allen Systemen für die Menschenwürde einzutreten.

 

Im Zölibat leben oder Frauen ausgrenzen ist selbstzerstörerisch und menschenverachtend. Die Führungsriege muss von der Glaubensgemeinschaft gewählt werden.

Ihr neues Grundgesetz sollte eine Verbindung zwischen Wirtschaftssystemen und einer weltweit agierenden „Menschenwürdeverteidigungs-Union“ herstellen. Geschlechtsbezogen dürfen keinerlei Hierarchien in der Kirche verbleiben. Für alle Führungskräfte müssen nicht nur vollkommen neue Lehrpläne ausgearbeitet werden. Sie müssen sich vielmehr, um die Schöpfung wirklich begreifen zu können, einem Studium der Grundlagenforschung unterziehen. Die Physik ist dabei die Plattform, derer es bedarf, damit sie die Ewigkeit oder Zeitlosigkeit und das göttliche, materielose Existieren der Bewusstseinseinheit Mensch zu begreifen und weiterzugeben imstande sind.

 

Erst nachdem die Religionsführer ihre Mitren gegen die Doktorhüte der Grundlagenforschung getauscht haben, werden sie im Weltgeschehen wieder eine Rolle der Innovation spielen.

Wenn dann die Schicksalsgemeinschaft Menschheit erkennt, dass der Weg, der die Religionen zusammen mit den ökonomischen Systemen in ein menschenwürdiges Leben fördernde Zukunft führt, werden meine Vorschläge umsetzbar sein.

Die fast allmächtigen Konzerne, auf deren Agieren die Politiker derzeit nur reagieren können, werden zusammen mit vollkommen neu instruierten Religionsvertretern einen Langzeitplan entwickeln, der die Erde wirklich verändern kann. Ich hoffe, dass inzwischen schon einigen Konzernvorständen bewusst ist: „Alles, was gegen das Grundgesetz Menschenwürde verstößt, wird früher oder später untergehen“. Auch die sogenannten sozialen neuen Medien werden sich der Menschenwürde beugen müssen. Jeder einzelne Mensch sollte sich vor der angeborenen Moral und seiner Menschlichkeit verantworten. Es werden nur Systeme mit ihren Führern überdauern können, die in ihrer Verhaltens- und Wissenspyramide die Menschenwürde an die Spitze setzen.

Veränderungen im kapitalen System haben aufgrund ihrer unzähligen, weltweit bestehenden Verknüpfungen nicht berechenbare Folgen. Mit dem Anstreben neuer Zielsetzungen können den Wirtschaftssystemen verbundene Führer der Religionen beauftragt werden. Ich gehe davon aus, dass Nonnen, Mönche, Priesterinnen, Priester, Bischöfinnen, Bischöfe usw., also Menschen, die sich in ihrem Erdenleben mit dem Existieren nach ihrem Tod ohne Körper befassen, eine Intelligenz aufweisen, die Grundsteine für eine Weltherrschaft der Menschlichkeit zu legen vermag.

„Eine neue Art des Denkens ist notwendig, wenn die Menschheit weiter existieren will.“

(Albert Einstein)

Eine der ersten Neuerungen sollte die öffentliche Darstellung von Religionen betreffen. Ihre Gesetze müssen tabuisiert und Erziehungsberechtigte davon überzeugt werden, dass ihre Stellungnahme zu einer Religion der Entwicklung ihrer Kinder schadet. Jeder Einzelne sollte ungeachtet seines Alters aufgefordert werden, seine eigene Sicht der Schöpfung zu erarbeiten. Dabei werden Familienverbände, die ihre alten Mitglieder besonders würdigen, die Quelle der Neuerung darstellen.

 

Die Schöpfung basiert auf jedem Menschen, den ich als eine Bewusstseinseinheit bezeichne. Wir Menschen haben die Fähigkeit, über uns selbst nachzudenken. Deshalb sind wir Götter im Werden. Die Menschheit hat das Vergessen und lobende, strafende sowie gesetzgebende Götter außerhalb ihrer selbst erschaffen.

Mit Wirtschaftssystemen zusammenarbeitende Grundlagenforscher und eine ihnen gleichgestellte „Menschenwürdeverteidigungs-Union“ sind Säulen der Neuerung. Die neu aufgestellten Religionen können helfen, eine Erde mit einem verminderten Ausmaß an Schmerz und Leid zu kreieren. Eine entkernte, neu aufgestellte christliche Kirche hat die Macht, der „Menschenwürdeverteidigungs-Union“ Einflussnahme auf das gesamte Weltgeschehen zuzugestehen.

Das expandierende Schöpfungswissen der Menschheit wird uns nach diesem Totalumbau der christlichen Kirchen neue Grundlagen geben, die das Wort Glauben gegen den Terminus Wissen ersetzen. Gott, ich tausche das Wort gegen den Begriff „das absolute Wissen“, hat die Aufgabe, uns Menschen trotz unserer uns einschränkenden Stofflichkeit zu innovativen Schöpfern zu machen. Die Schöpfung, „Alles, was ist“, geknüpft an das Bewusstsein der Menschen, liebt das Spiel mit der Vollkommenheit. Sie generiert fortwährend Neues, ähnlich den Menschen, wenn sie in einer Gebärmutter neues Leben entstehen lassen.

 

Die Schöpfung stellt keine weltliche Macht dar. Sie ist weder gut noch böse, kennt keine Gebote und Verbote, lobt oder tadelt nicht. Ein Zeitbegriff ist der Schöpfung fremd. Auf der Erde gibt es aber zu weniger informierte Menschen, die das Wort „ewige-Schöpfung“ entschlüsseln können. Informieren, über die Freude und damit die Liebe entwickeln – so lautet der Schöpfungsauftrag unserer Zukunft. Das gilt auch auf den mindestens 200 Milliarden erdähnlichen Planeten in dem uns bisher bekannten Universum. Die Freude liebt die Liebe, mein Text rückt die Liebe an den Ursprung des Urknallgeschehens.

„Neue Gebiete können nur auf neuen Wegen erreicht werden.“

(Albert Einstein)

Nach unserem stofflichen Tod, im materiefreien, zeitlosen Raum, muss sich unser Bewusstsein nicht mit Zufällen, Glück und Unglück auseinandersetzen. Dort stehen Zukunft und Vergangenheit unbegrenzt zur Verfügung. Die unzähligen Bewusstheitssysteme mit ihren Realitätssystemen machen die Schöpfung zu einem offenen System ohne Anfang und Ende. Auch ohne stofflichen Körper, also nach unserem Tod, werden wir „Alles, was ist“ nicht wirklich ergründen können.

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„Unser physisches Universum ist eine Gedankenkonstruktion.“

Leider frönen viele unserer Führer der Faulheit, wenn es darum geht, dazuzulernen. Sie leben in der Angst, dass sich ihre Macht, der Radius ihres Einflusses verkleinern könnte. Als abgehalfterte Politiker oder bankrotte Wirtschaftsstrategen sollten sie sich, wie auch die derzeitigen Kirchenfürsten, aus der Öffentlichkeit zurückziehen, wenn sie sich von ihrem Hamsterrad in das Gefängnis „das ist unmöglich“ schicken lassen.

„Nichts ist unmöglich“ – der Werbespruch eines Fahrzeugherstellers hat uns diesen Satz schon einmal vorgegeben. „Arbeiter aller Länder vereinigt euch“ ist geschichtsträchtig. Die Vereinigung der Religionen wird die Zukunft menschenwürdiger, freudvoller und damit liebevoller machen. Es wird allerdings nie ein Paradies auf der Erde geben.

 

„Viele unserer Probleme entspringen spiritueller Unwissenheit.“

 

In einem Traumerlebnis wurde mir die Bewusstseinseinheit Jesus als Wiedergeburt gezeigt. Ein Mensch wird im Christentum aufräumen, wenn es sich in einem furchtbaren Zustand befindet. Er wird um seine Verwandtschaft mit Jesus wissen. 2.000 Jahre Entwicklungszeit der Menschheit stehen ihm zur Verfügung, um die Geschichte Jesu in unsere Neuzeit einzubringen. Er wird dafür sorgen, dass Systeme dessen Idee nicht noch einmal ersticken.

 

Kein Geschlecht, kein Mensch darf sich dem anderen überlegen fühlen. Soziale Stellungen müssen gleichberechtigt sein. Die Erinnerungen an unsere blutrünstige Vergangenheit werden helfen, eine Metamorphose der Liebe zu beginnen. Damit wird ein neues Religionsdrama eingeläutet. Kein Himmel auf Erden, aber eine gerechtere Welt kann es geben, wenn im Jahr 2075 die Entwicklung des physischen Denkens abgeschlossen ist.

 

„Wir Menschen sind organische Wesen, die für „Alles, was ist“ Gefühle produzieren.“