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Das Mysterium Gott
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Höhe: 213 cm     

Breite:  85 cm

 

Mein Traum zeigte mir auf meine Frage, was das Wort „Gott“ bedeutet, die Skulptur, die du gerade betrachtest. Ich nenne sie „Gottesbaum“. Träume vermitteln uns Menschen in einer metaphorischen Sprache Informationen. Diese Traumsprache ist für jede Träumerin und jeden Träumer mit speziell zugeschnittenen Bildern verknüpft. Wir empfangen sie jede Nacht bewusst, meist aber unbewusst.

 

Im Traum dürfen wir Zeit- und Materielosigkeit erleben.

Träume lassen ahnen, dass wir Menschen neben der im Alltag sichtbaren durch vielfältige andere Existenzen geprägt sind, auch auf anderen Realitätsebenen. Wir Menschen wollen Illusionen unserer Realität zuordnen. In den Traumwelten können wir mit Illusionen und sogar mit Gedanken – ermöglicht über luzides Träumen – grenzenlos spielen. Ein Teil unseres Geistes, unser „Ich“, ist derzeit auf die Erde fokussiert. In Ausnahmefällen geben uns Träume aber auch 1 zu 1 Informationen, sogar gesprochenen Art, für unseren Weg der Entwicklung in diesem Leben. Mit göttlichem Humor betrachtet beobachten wir Menschen unser Erdenleben nur. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ordnen Gott als die „absolute Information“ ein. Aus dieser stammen unsere im sich wandelnden Zeitgeschehen wechselnden Gestalten, die unsere Erlebnisse und die mit ihnen verknüpften Lernaufgaben integrieren. Alles kommt aus der „absoluten Information“. Dein derzeitiger Weg der Entwicklung auf unserer

stofflichen Erde lässt dich erahnen, dass die „ABSOLUTE INFORMATION“ mehr ist als eine Quelle.

Sie ist „ALLES, WAS IST“, auch Gott genannt.

 

Wenn wir träumen, betreten wir das gesamte Urknall-Geschehen.

Wenn du meine Skulptur „Gottesbaum“ mit Humor betrachtest, macht sich, so hoffe ich, in Anbetracht der Vorstellung, dass diese Skulptur Gott ist, die „absolute Information“, zumindest ein Lächeln in deinem Gesicht breit. Wenn du dieses göttliche Humorfeld mitnimmst und mit deinem Geist in diesen Baum gehst, zur eisernen Schlange, und darin Gott spüren kannst, wird sich auch deine derzeitige Existenz auf der Erde mit einem allumfassenden, kräftigenden Humor betrachten lassen. Das uns Menschen zur Verfügung stehende Attribut Humor ist eine Eigenschaft, die unmittelbaren Zugang zur Seele hat. Dein durch das Erdenleben eingeschränktes „ICH“ wird in diesem Augenblick der Meditation im Baum gänzlich zu einer Fata Morgana. Das Phänomen zeigt dir: Es gibt keinen festen Horizont. Alles fließt, alles ist eine Welle, ohne Anfang und Ende. Nur „ein“ Gesetz bleibt unumstößlich und fest bestehen: Dein Geist muss ewig existieren. Wenn du das Wort „ewig“ länger überdenkst, kann dich das Gesetz erschaudern lassen.

„Wer nicht sucht, woher er kommt und wohin er will, darf sich nicht wundern, wenn er ganz woanders ankommt.“

(Mark Twain)

Deine Existenz ist eine Traumexistenz und entstammt deinen Wurzeln. Im Traum bist du im Kontakt mit deiner kompletten Seele. Unser Gehirn filtert aus den Träumen und den sogenannten realen Geschehnissen im täglichen Leben das „ICH“ heraus. Deine Gegenwart wird gerade von dem Wunsch gestaltet, zu erfahren, was der Baum dir wirklich sagt. Nur einen Augenblick lang kannst du an der Gegenwart festhalten. Das Traumgeschehen verändert die Realität in eine Illusion. Über unsere Illusionen entstehen Gedanken, die unseren körperlichen Tod ergründen wollen. Woher du kommst, wohin du gehst, warum du etwas tun willst, tun musst, um nicht zu verhungern, sind wesentliche Lebensfragen. Übermale sie mit Humor. Es wird sich so ein noch zufriedeneres Gefühl beim Überdenken deiner Erden-Reise und der zukünftigen Vereinigung mit deinem kompletten Selbst einstellen.

Wenn du am Ende deines stofflichen Lebens auf dieser Erde, also im zeitlosen, von Atomen befreiten Existenzraum, deine Familie, Freundinnen und Freunde, Lehrkräfte, (Mit-)Schülerinnen und(Mit-)Schüler triffst, freuen sich diese über das von dir mitgebrachte Geschenk, Freude am Humor, ganz besonders.

 

Ohne die Freude gibt es keine Liebe, ohne Liebe keine Freude.

Lass mich meine Lehre an dich herantragen: Schließ kein unkündbares Bündnis mit Religionen, denn diese wollen dich benutzen und dir mit ihren Geboten und Festschreibungen ihre Ansichten überstülpen. Lass dich auch nicht von deiner Lebenszeit und den verschiedenen Kulturen, deren Sorgen und Nöten unterdrücken. Du hast die Zeit und die Fähigkeit, den Sinn des Lebens selbst zu ergründen. Nimm den Humor mit auf den ewigen Weg der Entwicklung. Er wird dir helfen, dich als einen glücklichen „Gott im Werden“ zu sehen.

 

„Bibeln sind Sammlungen primitiver Legenden.“

(Albert Einstein)

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