Beobachteter Beobachter

Nach 15 Millionen Jahren Entwicklung der Hominiden entstand vor circa 2 Millionen Jahren der Urmensch. Diese menschliche Spezies grenzte sich über den galaktischen Treibstoff „Gefühle“ in Verbindung mit Informationen aus morphischen-Feldern von den Tieren ab. In der Metapher meines Traumes zu diesem Gemälde wurde mir das Aufkommen von Ich-Bewusstsein bildhaft übermittelt.

 

Mein Traumerlebnis zeigte Gehirne, die sich aus menschlichen Körpern lösten. Eine unermessliche außerirdische Kraft katapultierte diese von mir weg – in ein unendliches Gefüge von Zeit und gleichzeitiger Zeitlosigkeit. Zu meiner Verblüffung wurden diese Gehirne mit zunehmender Entfernung nicht kleiner, sondern immer größer. Fassungslos spürte ich, dass all unsere Universen mit Ich-bewussten Gehirnen angereichert sind, ähnlich den unzähligen Sonnen in ihren Galaxien. Ich sah mich, ebenfalls ein leuchtender Punkt in meinem selbst gewählten Entwicklungsraum, und meine Mitmenschen. Ohne Beobachter gibt es keine stofflichen Welten, wurde mir über diese Bilderfolgen begreifbar gemacht.

 

„Unser Bewusstsein ist ein Beobachter, der den im Urknall explodierten Punkt zu stofflichen Lebenswellen macht.“ (Johannes Hoffrohne)

 

Mit dem Gefühl, es seien zwischenzeitlich viele Tausend Jahre vergangen, nahm ich wahr, dass sich in den Randzonen des grauen, wabernden, von Falten durchzogenen exterritorialen Gebildes Gehirn Wachstum einstellte. Diese neuen, sich kontinuierlich weiterentwickelnden Sphären umschlossen immer schneller das ursprünglich Dominante. Ich hörte das Wort „Stammhirn“.

 

Die neu entwickelten Gehirnteile waren auf Basis von Erfahrungen und Schulungen imstande, zu begreifen, was, wer und wo ihr Schöpfer ist. Mein Gemälde möchte dir zeigen: Die neue Wachstumsregion sind Selbstläufer mit der Fähigkeit, das Hirn unserer ursprünglichen Natur, das Stammhirn, zu beschützen. In weiteren geträumten Jahrhunderten veränderten sich auch Teile der neuen Wachstumszonen. Sie wurden durch Regionen ergänzt, über die es dann möglich sein wird, mit unserer wahrscheinlichen Zukunft zu spielen.

 

Das menschliche Gehirn verfügt schon jetzt über schöpferische Fähigkeiten, die Freude hervorzubringen vermögen. Wir können über unser Freudegefühl glücklich sein und Liebe generieren. Unserem Gehirn ist es sogar möglich, zusammen mit dem Liebesgefühl auf das Glücksgefühl der Mitmenschen einzuwirken. „In eurem gegenwärtigen Entwicklungsstadium sind aber Neid, Hass und Brutalität noch weit verbreitet“ – Diesen Satz vernahm ich in gesprochenen Worten.

 

Die Freude liebt die Liebe

 

Auch ohne unsere Körperlichkeit wird der Entwicklungsdrang des Urknalls uns Menschen, (Bewusstseinseinheiten) finden. Dies wurde mir mit Blick auf die ständigen Veränderungen der Gehirne, die im Kosmos kreisten, deutlich. Jedes leuchtende Gehirn wandelte sich von einem Punkt zu einer Welle, sobald ein Beobachter in den Kontext eintrat.

 

„Es ist schwieriger, eine vorgefasste Meinung zu

zertrümmern als ein Atom."

(Albert Einstein)

In einem Doppelspalt-Experiment mit Licht-Photonen bewiesen Schrödinger und Heisenberg, Schüler von Albert Einstein, genau dies. Damit wurde die von ihm erdachte Quantenmechanik akzeptiert. In der Endszene meines Traumes wurde ich noch darauf hingewiesen, dass unser neu entwickeltes Gehirn, ich hörte die Worte „Neocortex“ und „Zirbeldrüse“, in der Lage sei, meine geträumten Informationen zu verstehen.

 

Mit meinem Gemälde zu diesem Traum möchte ich dir das Gefühl vermitteln, die Entwicklung von uns Menschen setzt sich auch im materiefreien Raum fort. Unzählige Gehirne, die wie Lichtpunkte Galaxien durchquerten, ließen den Eindruck entstehen, es seien auf vielen Milliarden Planeten Entwicklung suchende Beobachter unterwegs, die Informationen über die Gründe ihres Existierens sammeln.

 

Die Seelenverwandtschaft zur „absoluten Information“ hilft dieses Wissen zu erhalten. Sie kann jede Frage beantworten. Eine solche zu stellen, ist der halbe Weg zur Antwort. Diese Systematik gilt nicht ausschließlich für unsere Erde, denn sie ist nur eine von unvorstellbar vielen anderen Milliarden Planeten. Wenn Wissen mit seinen Rückschlüssen in den neuen Gehirnen auf der Erde angekommen ist, wird der Materialismus der Lebensführung, den oft der Größenwahn der Menschheit hervorbringt, in seine Schranken gewiesen. Sobald das Verständnis gereift ist, mein Geist mit all seinen Erfahrungen wird ewig bestehen, können automatisch andere Lebensziele auf der stofflichen Erde, auf den Grundlagen der ewigen Weiterentwicklung, gelebt werden. Die Angst vor einem endlichen Leben, dem körperlichen Tod, bildet die Grundlage von Schmerz und Leid auf unserer Erde.

 

„Freude am Schauen und Begreifen ist die schönste

Gabe der Natur.“

(Albert Einstein)

Nr_edited.jpg

Höhe: 130 cm     

Breite:   86 cm

Nr._15_Bild_Titel-----DIE_MÖGLICHKEITEND