Traumatischer Wiederholungs-zwang

Nr_edited.jpg

Höhe: 155 cm     

Breite: 116 cm

Ohne sich im Rad der Zeit unserer Erde zu bewegen und damit aus der Materielosigkeit kommend, zeigt dir mein Traum zu diesem Gemälde die Metapher eines Sternenkriegers. Einzelteile wie sein Kopf, seine Lanze und die aufgespießte Erde sind als aus der Stofflichkeit unseres blauen Trabanten hervorgehend zu erkennen. Geht der Reiter in die Zukunft? Woher kommt die Zukunft? Geht er in die Vergangenheit? Woher kommt diese?

Welchen Weg wird das dubiose Einhorn zukünftig beschreiten? Du mit deiner Vorstellungskraft kannst das entscheiden. Die Vorstellungskraft deiner Gefühle wird unendlich viele Antworten geben. Du kannst sie Operetten oder Dramen aufführen, Bücher schreiben oder Filme drehen lassen.

 

Zu erforschen, warum mein Gemälde aus der Galaxie „Traum“ kommen kann, ist allein uns Menschen vorbehalten.

 

Wohin reicht deine Vorstellungskraft, die so unendlich viele Deutungen meines Gemäldes erschaffen kann? Keinem Licht, also keiner Materie, kann es gelingen, ein „Schwarzes Loch“ zu verlassen, postuliert die Wissenschaft. Dem Geist über die Gefühle ist das aber möglich, lautete eine geträumte Nachricht zu meinem Gemälde. Wissen unterliegt nicht der Schwerkraft. Wissensteile deines Geistes können sich die Schwarzen Löcher nicht einverleiben. Am Ende aller Tage dieses Urknallsystems, nachdem sich die letzten zwei Schwarzen Löcher vereinigt haben, wird aus der angesammelten Materie ein weiterer Urknall geboren werden. Das neu entstandene System wird sein „absolutes Wissen“ einem anderen Geschehen, an dem auch du wieder beteiligt sein wirst, zur Verfügung stellen.

 

„Es gibt nicht nur einen Urknall, es knallt laufend.“ (Prof. Dr. Hans Peter Dürr)

 

Positive Gefühle, entstanden über die hoffnungsfrohen Farben des Fabeltiers, sollen zusammen mit dem Gesamteindruck meines Bildes zu einem Werteumbruch vom Physischen hin zum Psychischen auffordern, liebevollere Lebenswege zu gehen einladen. Die Zeit wird dazu beitragen, dass Menschen aus ihrer Geschichte lernen und dem brutalen Wiederholungszwang des Tötens zunehmend seltener erliegen.

Die zusammengewürfelten Farben, aus denen mein Zwitter in dem Gemälde „zu sein scheint“, wollen dir zeigen: Leben auf der Erde und Tod auf der Erde können nicht getrennt werden. Der Sinn des Lebens lässt sich nur erfassen, wenn wir begreifen, dass die Menschheit ein Hort von Göttern ist, allerdings lediglich Göttern im Werden. Aufgrund der Entwicklungsfähigkeit unseres Gehirns, dem wir unser Ich-Bewusstsein verdanken, werden liebevollere Gefühle die Menschenwürde erhöhen. Die absolute Freiheit im derzeitigen galaktischen System als Folge der „Entwicklung“ wird dich auch aus Atomen bestehende Bildnisse erschaffen lassen. Über dein Gefühl und das aus ihm erwachsende Tun kannst du auf der Erde Schöpfer sein. Du darfst deine Schöpfungen begleiten, mit ihnen leben, sie um Hilfe bitten und sie hüten. Sogar Verantwortung kannst du ihnen übertragen.

 

Unser Urknallsystem braucht uns als Beobachter, um wieder vollkommen werden zu können.

 

Religionen missbrauchen die wahre Botschaft von Jesus. Deine Träume, in die du jede Nacht inkarnieren musst, um körperlich zu überleben, werden dir die ursprüngliche Geschichte von Jesus erzählen. Religionen haben Gesetze erlassen, die ihnen ihre Macht zu erhalten oder zu vergrößern helfen. Sie sind zu einfältig, um zu verstehen: Auf der Erde gibt es nichts Festgeschriebenes, sondern nur die Entwicklung. Religionen haben aber ihren Beitrag dazu geleistet, dass sich die Menschheit bisher nicht selbst ausgerottet hat.

 

„Das Wort „Gott“ ist für mich nichts als Ausdruck und Produkt menschlicher Schwächen, die Bibel eine Sammlung ehrwürdiger, aber doch reichlich primitiver Legenden.“

(Albert Einstein)