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  • Johannes Hoffrohne

Untrennbare Freude





Meine Skulptur zeigt die Metapher der Geburtsstunde der Bewusstseinseinheit „Mensch“, in seiner Entwicklung. Liebe ist eine Quelle für die vorhandenen vier Prozent Stofflichkeit im Urknall-System. Zusammen mit der Neugier und der Sexualität, ist sie die Bühne unserer Spezies. Die Abspaltung der Menschheit von den Tieren begann über die Gedankenkraft von hybriden Doppelwesen aus einer Galaxien.


Diese Spezies ist körperlos und deshalb selbst nicht physisch fortpflanzungsfähig. Sie sieht sich als die Hüter der Menschen und benutzt gleichzeitig unsere Gedankenkräfte als Energie für ihr Existieren. Wir Menschen profitieren von deren Entwicklungsstand.


In der griechischen Mythologie hat Zeus die zusammengewachsenen Menschengeschlechter entzwei geschnitten. Seitdem suchen die Menschen nach ihren abgetrennten Teilen. Über diese Spannungsfelder wurde der Orgasmus erschaffen und die Vereinigung von Geistigem und Körperlichem eingeleitet. Die Menschen wurden zu den Hütern der Tiere und der Natur auf unserer Erde. Mit meiner zusammen geschweißten eisernen Skulptur will ich zeigen, Geschlechter können nicht wirklich getrennt werden. Wir Menschen suchen nach Gelegenheiten, lieben zu dürfen. Machtstreben, Neid und4 Eifersucht, ist ein Gefühl von Besitz und Raumansprüchen, aus unseren tierischen Zeitabschnitten.


Meine Skulptur soll auch die Okkupation des Freiraumes in der Scheide der Frau zeigen. Im Zustand eines erigierten Gliedes, wird der Mann ein Teil der Frau. Er beanspruchte den Raum der Frau und legte damit den Grundstein der Liebesfähigkeit von Sexualpartnern und der Zweisamkeit.


Der geerbte Fortpflanzungstrieb unserer tierischen Vorfahren, den Hominiden, zeigte sich in den nachfolgenden Jahrtausenden über mangelnde menschliche Attribute und Besitzansprüche der Mächtigen. Urtriebe der neu entwickelte Spezies Mensch, bildeten Hierarchien des Faustrechtes. Über die heranwachsende Liebesgefühle und die aufkeimende Moral, konnten sich später Großfamilien und dann auch Verbindungen von ähnlich Gesinnten bilden. Der von den Tieren geerbte Tötungsdrang entwickelte sich zurück. Ihre selbst erdachten Götter wurden zu Gesetzgebern der Menschen gemacht.


Liebesgefühle wuchsen mit der Energie des sexuellen Wiederholungszwanges. Die Liebe in Verbindung mit Moral, übermittelt aus dem Urknall, ist eine Grundfeste derzeitiger menschlicher Entwicklungen. In meinem Text: „Der Beobachter schöpft aus den Galaxien“, behandle ich den Zusammenhang, Urknall und Liebe.


Noch immer gefährden Religionen mit ihren Machtansprüchen, gewürzt mit Hasspotenzial, wie seit Jahrtausenden, über den Faktor „Nicht-Wissen“, also nur glauben, die Menschheit. Religionen haben mit der Natur keinen Konsens, sie verhindern ein Formen und Fließen aus der „Absoluten-Informationen“ Entwicklung verlangsamt sich, das Nicht Wissen der Menschen wird missbraucht.


In der Geschichte allerdings, haben Religionen der Menschheit geholfen, sich nicht selbst auszurotten. Zurzeit wird erkannt: Die lebenserhaltenden und lebensfördernden Verhaltensweisen des weiblichen Geschlechts werden immer mehr gebraucht. Ihr schöpferisches Liebesgefühl macht Frauen über ihre bessere Aufnahme und Wiedergabebereitschaft für Menschliches, immer mehr unverzichtbar für Führungspositionen, in unseren Systemen. Männer, die urzeitlichen Okkupanten, werden Team-Partner.


Die gespiegelten Geschlechter meiner Skulptur zeigen die Eindämmung von Gewalt und die Entstehung von mehr künstlerischen und damit psychischen Werten auf der Erde. Diese psychische Evolution wird für uns Menschen ein über-lebenswichtiger Triebfaktor im zukünftigen Zusammenleben sein. Traum-Sprachkundige werden neues Wissen erlangen und deshalb Wege zeigen können, die auf der Erde noch nicht gegangen wurden. Der gediegene, freundliche, innovative Gesamteindruck meiner Skulptur soll in dir die Hoffnung auf wirklich Neues festigen.


Menschen können Gedanken in physischer Form nach außen projizieren. Zu oft wird diese Gabe mit zu wenig Liebe versorgt. (Johannes Hoffrohne)

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