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  • Johannes Hoffrohne

Eine Religionsidee


Eine auf den jüdischen Glaubensgrundlagen entstandene Religion ist die römisch-katholische Kirche, mit ihrem 2000 Jahre alten Logo Jesus. Sie ist immer noch eine Intuition, deren Kraft und Macht beispiellos hoch ist. Die Säule ihres Erfolgs war ihr Postulieren: es gibt nur unseren, den einen Gott. Ihre 10 Gebote verhinderten die Ausrottung der Menschheit in den vergangenen 2000 Jahren.

Unser technologisches Zeitalter hat viele Kirchenführer inzwischen vom Schaltpult der richtungsweisenden Mächte verdrängt. Der auf weltweite Information und Expansion gegründete Kapitalismus hat das Zepter der Mächtigen übernommen.

Im Islam versuchen die Religionsführer, wie in einem versprengten, mittelalterlichen Heer, fanatisch und wild um sich schlagend, sich und die Vorschriften ihres selbst erdachten Gottes mit ihrem Ausschließlichkeitsanspruch zu retten. Ihre Kraft vergeuden sie mit Auseinandersetzungen untereinander und mit unsinnigen Drohungen bei ihren Rückzugsgefechten. Ihr Irrsinn, Andersgläubige, ja sogar einen Volksstamm wie Israel eliminieren zu müssen, hält sie im Irrgarten des Primitiven gefangen.

Die jüdische Religion ist die kleinste und älteste Weltreligion, sie ist die Mutter der christlichen Religion. Das Judentum erwartet seit Jahrhunderten das Kommen des Messias und mit ihm die Vergeltung von guten und bösen Taten.

Alle Religionen versuchen bis heute im Weltgeschehen politisch mitzuregieren. Was Luther in seiner Schrift: „Von den Juden und ihren Lügen“, schreibt, ist genau das, was Hitler getan hat. Von der direkten Tötung durch Gaskammern wusste er noch nichts, sonst hätte er das auch angeraten. Luther ist mit seiner Meinung über die Juden das Paradebeispiel für das brutale, menschenverachtende Agieren nicht nur der christlichen Religion, viele hundert Jahre lang. Nur einige Stichworte: Kreuzzüge, Ablasshandel, Hexenverbrennungen, Folterungen, jahrzehntelange Religionskriege, noch im ausgehenden Mittelalter. Kriege mit religiösem Macht-Hintergrund, bis zum heutigen Tag, rund um den Erdball.

Alle Religionen, die einen Alleinvertretungsanspruch ihrer Wahrheit postulieren, stehen automatisch im Abseits. Die Wahrheit, auf die sich Religionen berufen, ist eine leere Abstraktion für den einzelnen Mensch. Andere Weltreligionen, wie Hinduismus, Buddhismus, Chinesische Religionen, frönen nicht der Ausschließlichkeit ihrer Wahrheit. Sie lassen den Anhängern die Freiheit ihren jeweils eigenen Gott, in ihrem zur Verfügung gestellten Glaubens-Rahmen, zu kreieren.

Religionen-Kirchen, ein Phönix aus der Asche ?

Trotz allen so brutalen, traurigen, negativeren Verhaltensweisen und Handeln traue ich den christlichen Kirchen zu, eine innovative Weltmacht zu werden. Damit diese Kirche dabei zukunftsorientiert, menschenwürdig agieren kann, muss sie grundlegend reformiert werden. Nur in einem radikalen Umbau kann sie den ungebremsten Kapitalismus über das

Proklamieren und Durchsetzen von Menschenrechten richtungweisend beeinflussen. Im Zölibat leben oder Frauen ausgrenzen ist ein selbstzerstörerisches Verhalten. Allein die Zukunft wird dieses bisherige Agieren ins Abseits stellen.

Menschenwürde - Jeder Mensch muss das Recht und die Möglichkeiten haben, ohne Ausgrenzung und Manipulation den Sinn seines Lebens erfahren zu können.

Täglich verliert die katholische Kirche an Einfluss. Wenn sie nicht zum Folklore Verein mutieren will, müssen ihre finanziellen und personellen Möglichkeiten dazu benutzt werden, im kapitalen System für die Verteidigung der Menschenwürde die Verantwortung zu tragen. Ihre Führungsriege und der Mitarbeiterstab muss in demokratischen Wahlen von ihren Anhängern bestimmt werden. Ihr neues Grundgesetz sollte der Spagat zwischen technisierten, kapitalistischen, modernen Konzernen und einer weltweiten „Menschenwürde-Verteidigungs-Union“ sein. Geschlechtsbezogen dürfen keinerlei Hierarchien in der Kirche verbleiben. Für alle Führungskräfte müssen nicht nur vollkommen neue Lehrpläne ausgearbeitet werden, sie müssen, um die Schöpfung wirklich begreifen zu können, ein Studium der Grundlagenforschung erhalten. Die Physik ist dabei die Plattform, um die Ewigkeit oder Zeitlosigkeit und das göttliche, materielose Existieren der Bewusstseinseinheit Mensch selbst zu begreifen und weitergeben zu können.

Erst wenn die Religionsführer ihre Mitras mit den Doktorhüten der Grundlagenforschung vertauschen, werden sie wieder im Weltgeschehen eine Rolle der Innovation spielen.

Wenn dann die Schicksalsgemeinschaft Menschheit erkennt, dass der Weg den die Religionen, zusammen mit dem inzwischen allmächtigen Kapitalistischen System in eine Zukunft führt, die einem menschenwürdiges Leben, insbesondere in den Städten, immer mehr Boden entzieht, werden meine Vorschläge umsetzbar werden.

Inzwischen fast allmächtige Konzerne, auf deren Agieren die Politiker derzeit nur reagieren können, werden zusammen mit vollkommen neu instruierten Religionsvertretern einen Langzeitplan entwickeln, der die Erde wirklich verändern kann. Die umfassendste Aufgabe und Artikel eins in einem neuen Grundgesetz der Religionen muss die Pflege der Menschenwürde sein. Ich hoffe, dass inzwischen schon einigen Konzernvorständen bewusst ist, alles was gegen dieses Grundgesetz verstößt, wird untergehen. Politiker werden in Demokratien inzwischen vermehrt von ihren Wählern dahingehend abgeschätzt. Auch die sog. sozialen neuen Medien werden sich der Menschenwürde beugen müssen. Jeder einzelne Mensch soll sich von der angeborenen Moral und seiner Menschlichkeit selbst verantworten. Es werden nur Systeme mit ihren Führern überdauern können, die in ihrer Verhaltens- und Wissenspyramide die Menschenwürde an der Spitze stehen haben.

Veränderungen im kapitalen System haben wegen ihren unzähligen, weltweiten Verknüpfungen nicht berechenbare Folgen. Für diese Veränderungen können mit den Wirtschaftsystemen verbundene Führer der Religionen beauftragt werden. Ich gehe davon aus, dass Nonnen, Mönche, Priesterinnen, Priester, Bischöfinnen, Bischöfe, usw. also

Menschen, die sich in ihrem Erdenleben mit dem Existieren nach ihrem Tod, ohne Körper befassen, die Grundsteine für eine Weltherrschaft der Menschlichkeit darstellen.

Religionen existieren, weil sie nur glauben, sie müssen nicht nach Wissen streben. Glauben muss über Information durch die Basisenergie der Schöpfung WISSEN ersetzt werden.

Eine der ersten, neuen Gebote sollte das Verbieten der öffentlichen Darstellungen von Religionen sein. Religionen müssen ähnlich tabuisiert werden wie Pornografie. Eltern müssen davon überzeugt werden, dass ihre Stellungnahme zu einer Religion ihren Kindern schadet. Jeder Einzelne, in jedem Alter, soll seine eigene Sicht der Schöpfung und der Welt erarbeiten dürfen, bzw. erleben können. Dabei werden Familienverbände, die ihre alten Mitglieder besonders würdigen, die Quelle der Neuerung sein. Die Schöpfung basiert auf jedem Menschen, den ich als eine Bewusstseinseinheit bezeichne. Wir Menschen haben die Fähigkeit über uns selbst nachdenken zu können. Deshalb sind wir Götter im Werden.

Wissenschaft und Menschenwürde-Union, letztere aus den Religionen neu entstanden, tragen zukünftig die Verantwortung für eine lebenswerte, menschenwürdige Erde. Das wird allerdings nur möglich werden, wenn alle Führer der Welt-Religionen der, ich nenne sie „Menschenwürde-Union“, beitreten, bzw. sie diese gründen. Eine entkernte, neu aufgestellte Christliche Kirche könnte in der Zukunft die treibende Kraft für diese weltweite Vereinigung sein.

Das expandierende Schöpfungswissen der Menschheit wird uns nach diesem Totalumbau der christlichen Kirchen in neue Wissensgebiete führen, die das Wort Glauben mit Wissen ersetzen. Gott, ich tausche das Wort mit dem Begriff, „Das Absolute-Wissen“ hat die Aufgabe, aus uns Menschen, trotz unserer Stofflichkeit oder Beschränktheit, wirkliche Schöpfer zu machen. Die Schöpfung, „Alles-Was-Ist“ in der Zusammenarbeit mit dem Bewusstsein der Menschen liebt das Spiel mit der Vollkommenheit und dem Absoluten-Wissen. Die Schöpfung, oder das „Absolute-Wissen“, generiert damit fortwährend Neues, ähnlich der Menschen, wenn sie in einer Gebärmutter neues Leben entstehen lassen. In der Schöpfung gibt es kein Sein und kein Nichtsein, es gibt kein Gut und Böse, es gibt keine Gebote und Verbote, es gibt kein Lob, kein Tadel. Auf der Erde gibt es aber mehr oder weniger informierte Menschen. Informieren ist der Schöpfungsauftrag, auch auf den mindestens 200 Milliarden erdähnlichen Planeten in unserem bisher bekannten Universum.

Neue Gebiete können nur auf neuen Wegen erreicht werden.

Die Schöpfung will uns in Wissensgebiete führen, die unendlich erweiterbar sind. Auf Grund unserer einschränkenden Stofflichkeit sind wir Menschen nur Götter in der Entwicklung. Ein materiefreier, also zeitloser Gott muss sich im Gegensatz zu uns Menschen nicht mit Zufällen, auch Glück oder Unglück genannt, auseinandersetzen. Auch stehen ihm Zukunft und Vergangenheit unbegrenzt zur Verfügung. Die unzähligen Bewusstheitssysteme mit ihren Realitätssystemen, ähnlich der Erde, machen die Schöpfung zu einem offenen System, ohne Anfang und Ende. Auch ohne stofflichen Körper, also nach unserem Tod, werden wir „Alles-

Was-Ist“, nicht wirklich erkennen können, denn es gibt andere, für uns nicht erkennbare Formen und Zustände in der Schöpfung.

Schöpfung bedeutet: „Absolute Grenzenlosigkeit“

Leider frönen unsere Religionsführer der Faulheit dazuzulernen. Sie leben in der Angst, ihre Macht, den Radius ihres Einflusses zu verkleinern. Wie abgehalfterte Politiker oder bankrotte Wirtschaftsstrategen sollten sie sich aus der Öffentlichkeit zurückziehen, wenn sie sich von ihrer Gegenwart in das Gefängnis „Unmöglich“ schicken lassen

„Nichts ist unmöglich“ der Werbespruch eines Fahrzeugherstellers in unserem kapitalistischem System, hat uns diesen Satz schon einmal vorgegeben. „Arbeiter aller Länder vereinigt euch“ ist geschichtsträchtig. Die Vereinigung der Religionen wird die Zukunft menschenwürdiger Gestalten.

Mein Text „Das Religionsverbrechen“ den ich bald veröffentliche untermauert die „Religionsidee“.


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